Nachricht · 16. Juni 2021
Carolina Pascual betont, dass Innovation einer der wichtigsten Motoren für mehr Lebensqualität ist
Regionalministerin Carolina Pascual besucht GUARDIAN in Riba-roja und Paterna und hebt Innovation als Motor für eine höhere Lebensqualität hervor.

- Sie besucht die Gemeinden Riba-roja de Túria und Paterna, um sich aus erster Hand über die Fortschritte des Projekts GUARDIAN „Green Urban Actions for Resilient fire Defence of the Interface Area“ zu informieren
Die Regionalministerin für Innovation, Universitäten, Wissenschaft und digitale Gesellschaft, Carolina Pascual, hat hervorgehoben, dass „Innovation einer der wichtigsten Motoren für eine bessere Lebensqualität der Menschen ist“, und setzt sich dafür ein, sie in allen Bereichen anzuwenden, „als Antwort auf Probleme, die wir bisher nicht lösen konnten“.
Pascual besuchte die Gemeinden Riba-roja de Túria und Paterna, um sich aus erster Hand über die Fortschritte des Projekts GUARDIAN „Green Urban Actions for Resilient fire Defence of the Interface Area“ zu informieren.

Beim Rundgang durch die verschiedenen Anlagen des Projekts erklärte die Ministerin: „Weil Innovation bereichsübergreifend wirkt, lässt sie sich in vielen Feldern erfolgreich anwenden, etwa im Umweltschutz, indem sie Brände verhindert oder die Wasserqualität verbessert.“
GUARDIAN ist ein Projekt, das die Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuer in einem Bereich des Parc Natural del Túria erhöhen soll, und zwar konkret in den Wald-Siedlungs-Grenzbereichen der Wohnsiedlungen Els Pous, Valencia La Vella, Masia de Traver und la Canyada.
Die Initiative wird von der Europäischen Union gefördert und von der Stadtverwaltung Riba-roja de Túria, der Stadtverwaltung Paterna, Hidraqua, Medi XXI, der Universidad de Valencia, der Universidad Politécnica de Valencia und Cetaqua getragen. Außerdem wirkt der Parc Natural del Túria (Generalitat Valenciana) an dem Projekt mit.
Zu den laufenden Maßnahmen gehören Planung und Bau einer Wasseraufbereitungsanlage (ERA) zur Entfernung neu auftretender Mikroschadstoffe, die einen Teil des Ablaufs der Kläranlage (EDAR) Camp de Túria II behandeln wird.
Der Besuch begann mit einem Rundgang durch diese Anlage, bei dem sich Ministerin Carolina Pascual von ihrer Funktionsweise überzeugte. Sie betonte: „Angesichts der Herausforderungen, vor denen wir stehen, liefern uns innovative Antworten Ergebnisse, die wir uns früher nicht hätten vorstellen können, und sie lösen sowohl Probleme, die zufällig auftreten, als auch solche, die durch menschliches Handeln entstehen.“
In diesem Sinne dankte sie „allen Unternehmen, die auf Innovation setzen, denn ihre Wirkung vervielfacht sich: Sie greift die Probleme auf, die wir lösen müssen, verbessert die Qualität unserer Arbeitsplätze und trägt zu einem Modellwechsel bei, der uns effizienter und wettbewerbsfähiger macht“.
Die Unternehmen Hidraqua und CETAQUA waren für Planung, Herstellung und Installation dieser Anlage zuständig. In ihr findet eine weitergehende Wasserbehandlung statt, die Mikroschadstoffe entfernt und Wasser in ausreichender Qualität für die grünen Brandschneisen liefert. Außerdem wird ein Teil des aufbereiteten Wassers dem Stausee La Vallesa zugeführt, der ebenfalls in diesem Naturpark liegt, um die Qualität dieses geschützten Feuchtgebiets zu verbessern.
Anschließend begab sich die Delegation zum Speicherbecken Alpha, das Teil dieser Infrastruktur ist, ein Fassungsvermögen von 500 m³ hat und nahezu fertiggestellt ist.
Den Abschluss bildete der Besuch der Wohnsiedlung la Canyada, wo ein technisches Team der Forschungsgruppe ReForeST der Universitat Politècnica de València eine Überwachung mithilfe von im Wald installierten Sensoren simulierte.

Diese Sensoren dienen dazu, Veränderungen in Struktur und Funktionen der Waldökosysteme zu quantifizieren. Sie liefern Erkenntnisse darüber, wie sich Änderungen bei Niederschlag und Temperatur auf den Boden sowie auf die Funktionen und die Struktur der Vegetation auswirken.
Die innovative Versuchsanordnung, die in La Vallesa bereits in Betrieb ist, wird eine solide wissenschaftliche Grundlage liefern, um automatisierte Bewässerungsmuster festzulegen, die bei Gefahr aktiviert werden – vorbeugend und zur Verteidigung im Brandfall.
Schließlich informierte sich Pascual auch über die Forstarbeiten zur Anlage der grünen Barrieren. Dort kann sich eine weniger feueranfällige Vegetation dank vorbeugender Bewässerung erfolgreich etablieren; dazu dienen 42 feste und mehr als 15 mobile Türme, die aufbereitetes Wasser aus der ERA ausbringen.
Eine übertragbare Lösung
GUARDIAN zeigt, dass aufbereitetes Wasser den Wald-Siedlungs-Grenzbereich schützen kann. Sprechen Sie uns an, wenn Sie das Konzept in Ihrer Gemeinde umsetzen möchten.