Nachricht · 23. September 2021

Der Staatssekretär für Umwelt, Hugo Moran, besucht das Projekt GUARDIAN, die größte Infrastruktur gegen Waldbrände in Europa

Der Staatssekretär für Umwelt, Hugo Morán, besucht in Paterna GUARDIAN, die größte Infrastruktur gegen Waldbrände in Europa.

Der Staatssekretär für Umwelt, Hugo Morán, hat heute in Begleitung der Regierungsdelegierten Gloria Calero die größte Brandschutzinfrastruktur Europas und zweitgrößte der Welt besucht. Sie befindet sich in der Provinz Valencia, genauer gesagt auf dem Gemeindegebiet von Paterna und Riba-roja de Túria.

Juan Antonio Sagredo, Bürgermeister von Paterna, und Robert Raga, Bürgermeister von Riba-roja de Túria, erläuterten aus erster Hand die Fortschritte dieser von der Europäischen Union finanzierten Anlage, die die Widerstandsfähigkeit gegenüber Bränden auf 35 Hektar Wald-Siedlungs-Grenzbereich im Parc Natural del Túria erhöhen soll.

An dem Besuch und den Erläuterungen in Paterna nahmen außerdem Vertreter weiterer Partner dieses Projekts teil, das den Namen GUARDIAN trägt, darunter Hidraqua, Medi XXI, die Universitat Politècnica de València, die Universitat de València und Cetaqua.

Derzeit laufen an dieser Brandschutzanlage die ersten Pilottests; abgeschlossen wird sie im ersten Halbjahr 2022. Dass die Europäische Union sie über den EFRE finanziert, geht auf das Interesse zurück, das der Vorschlag der Partner in der Ausschreibung Urban Innovative Actions geweckt hat: Zum ersten Mal wird aufbereitetes Wasser aus der Abwasserreinigung zur Brandbekämpfung eingesetzt. Das ist ein klares Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft und zur Nutzung der Ressourcen, insbesondere des Trinkwassers, das im Südosten Spaniens so knapp ist.

Während des Besuchs betonte Moran: „Der Klimawandel zeigt sich in Extremereignissen, die den gesamten Planeten betreffen, wie etwa den Bränden, die wir in den letzten Monaten erleben. Im konkreten Fall des Mittelmeerraums und des Gebiets, das das Projekt GUARDIAN umfasst, wo städtische und natürliche Räume unmittelbar aneinandergrenzen, sind solche Brände am schwierigsten zu bewältigen und richten die größten Schäden an. Deshalb wollten wir heute dieses Projekt besuchen, das uns die Bürgermeister von Paterna und Riba-roja de Túria bereits vor einigen Monaten vorgestellt haben, um dieses Betriebsmodell kennenzulernen, das sich auf andere Gebiete übertragen und dort nachbilden lässt.“

Sagredo fügte hinzu: „Das Projekt GUARDIAN bringt uns international an die Spitze der hydraulischen Brandschutzinfrastruktur. Es zeigt, wie wichtig öffentlich-private Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel ist, und bekräftigt, dass wir nachhaltige Initiativen brauchen, um die Umwelt zu bewahren und zu schützen.“

Schließlich dankte Raga Staatssekretär Hugo Morán für seine Zusage. Raga hatte ihm das Projekt am 24. Juni 2020 gemeinsam mit dem Bürgermeister von Paterna vorgestellt, und Morán hatte sich damals verpflichtet, das Projekt vor Ort kennenzulernen.

Bei jenem Online-Treffen legten die politisch Verantwortlichen das Potenzial dieser innovativen und nachhaltigen Initiative dar.

Nach dem Besuch zeigte sich Raga zufrieden, über eine der „größten Brandschutzinfrastrukturen der Welt“ zu verfügen, und bekräftigte, wie wichtig es sei, „im Naturpark Túria weiterhin in öffentlich-privater Zusammenarbeit zu investieren – mit der Wiederaufforstung mit heimischen Arten, um die Ausbreitung des invasiven Pfahlrohrs zu verhindern, das dem Feuer als Brennstoff dient und damit eine Gefahr für die Bevölkerung darstellt“.

In den vergangenen Monaten hat das Projekt das Interesse politischer Vertreterinnen und Vertreter geweckt, die sich die Anlage aus erster Hand ansehen wollten, etwa Mireia Mollà, Regionalministerin für den ökologischen Wandel, oder Carolina Pascual, Regionalministerin für Innovation, Universitäten, Wissenschaft und digitale Gesellschaft.

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