Nachricht · 15. September 2021

Die zweitgrößte Brandschutzinfrastruktur der Welt beginnt in Riba-roja de Túria und Paterna mit den ersten Pilottests

GUARDIAN testet seine 6.500 Meter Rohrleitungen, 5 Speicherbecken und 40 SIDEINFO-Türme, die 35 Hektar des Parc Natural del Túria schützen werden.

Das von der EU finanzierte Projekt GUARDIAN wird im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen

In den vergangenen Wochen hat das Projekt GUARDIAN, das die Widerstandsfähigkeit gegenüber Bränden in Wald-Siedlungs-Grenzbereichen des Parc Natural del Túria erhöhen soll, die ersten Pilottests durchgeführt.

Derzeit wird die einwandfreie Funktion der hydraulischen Infrastruktur überprüft. Sie besteht aus 6.500 Metern Rohrleitungen und 5 Speicherbecken, die das Wasser aus der Aufbereitungsanlage aufnehmen und zu den 40 festen SIDEINFO-Türmen leiten. Diese sind inzwischen vollständig installiert und werden den Brandschutz auf 35 Hektar dieses Naturparks verbessern.

In den kommenden Wochen wird das Team von Medi XXI GSA die Wassermengen, die die SIDEINFO-Türme in diesem Grüngebiet ausbringen, je nach dessen Zustand weiter feinabstimmen. Dazu wurde ein drahtloses Sensornetz (SIDEINFO NETSense) installiert, das die Waldbrandgefahr im Naturpark in Echtzeit überwacht. Es ermöglicht den Verantwortlichen, das Verteidigungssystem bei Bedarf zu aktivieren – sowohl vorbeugend (Temperatur senken, Luftfeuchtigkeit erhöhen) als auch zur Bekämpfung laufender Waldbrände.

Außerdem wird ein Fernwirksystem den Betrieb überwachen, und zwar sowohl den der von Hidraqua installierten hydraulischen Infrastruktur – Füllstände der Becken, Pumpen, Wasseraufbereitungsanlage usw. – als auch den der Vorbeugungs- und Verteidigungsinfrastruktur – Sensorsignale und Aktivierung der Wassertürme. Hidraqua und Medi XXI GSA prüfen, ob die Verteilungs- und Speicherbefehle ordnungsgemäß ausgeführt werden und ob keine Verluste oder sonstigen Unregelmäßigkeiten auftreten, die den einwandfreien Betrieb der Anlage beeinträchtigen könnten.

Darüber hinaus wird weiter an den Wasserentnahmestellen gearbeitet, an denen mobile Wasserwerfer angeschlossen werden können. Sie ergänzen die bereits installierten Türme und erhöhen die Widerstandsfähigkeit sowie die verfügbare Wassermenge bei extremer Gefahr oder im Brandfall.

Für die Umsetzung dieses Projekts verfügt GUARDIAN über ein technisches Team unter der Leitung der Stadtverwaltung Riba-roja. Zum Konsortium gehören außerdem die Stadtverwaltung Paterna, Hidraqua, Medi XXI GSA, Cetaqua, die Universitat Politécnica de València und die Universitat de València; zudem arbeitet die Generalitat Valenciana selbst an dem Projekt mit.

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Eine übertragbare Lösung

GUARDIAN zeigt, dass aufbereitetes Wasser den Wald-Siedlungs-Grenzbereich schützen kann. Sprechen Sie uns an, wenn Sie das Konzept in Ihrer Gemeinde umsetzen möchten.