Nachricht · 16. Juni 2021

Guardian: ein energetisch nachhaltiges Projekt

GUARDIAN versorgt sein Hydrauliksystem im Parc Natural del Túria mit Solarstrom aus Photovoltaikmodulen auf den Pumpenhäusern der Becken.

Die Initiative hat im Parc Natural del Túria Photovoltaiktechnik installiert, um die Artenvielfalt des Gebiets zu schützen

Von Anfang an wurde das Projekt Guardian als nachhaltige, innovative und wirtschaftlich tragfähige Initiative konzipiert. Die Sorge um die Auswirkungen auf die Umgebung des Parc Natural del Túria und der Vallesa sowie das Ziel, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuer durch den Einsatz von aufbereitetem Wasser zu erhöhen, sind der Kern dieser nachhaltigen urbanen Initiative. Deshalb setzt das Projekt im Parc Natural del Túria auf Photovoltaik, die die Eingriffe minimiert und die Artenvielfalt des Gebiets schützt.

Um das Hydrauliksystem mit seinen fünf Speicherbecken mit Energie zu versorgen, wurden auf den Dächern der an die Becken Alpha, Bravo und Delta angebauten Pumpenhäuser Photovoltaikmodule installiert. Sie liefern den Strom für die Betriebseinrichtungen (Steckdosen und Schalter), die Innenbeleuchtung, die Hauptverteilung, die Fernwirkstation sowie die Chlorungsanlage jedes Pumpenhauses.

So kann die Anlage ihren Strom selbst erzeugen und verbrauchen, um die mehr als 6.500 Meter Rohrleitungen, die sich durch die Naturlandschaft ziehen, mit Wasser zu versorgen.

Die Photovoltaikanlage besteht aus den auf dem Dach mit geeigneter Neigung und Ausrichtung angeordneten Solarmodulen, den Speicherbatterien sowie einem Wechselrichter, der den von den Modulen gelieferten und in den Batterien gespeicherten Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom umwandelt.

Photovoltaik eignet sich gut für die Umgebung eines Naturparks wie des Túria und macht den Ausbau herkömmlicher Stromnetze überflüssig, der sehr kostspielig wäre und in manchen Fällen technisch gar nicht möglich ist, um einen Netzanschluss ins Projektgebiet zu legen.

Auszeichnung für vorbildliche Praxis

Der Bürgermeister von Riba-roja, Robert Raga, nahm am 21. Mai in Madrid für das Projekt Guardian den Preis für vorbildliche Klimaschutzpraxis (Premio a las Buenas Prácticas por el Clima) entgegen. Der Preis wurde in der achten Ausgabe des Wettbewerbs verliehen, den das Spanische Netzwerk der Städte für den Klimaschutz (Red Española de Ciudades por el Clima) des spanischen Gemeinde- und Provinzverbands FEMP in Zusammenarbeit mit dem Spanischen Büro für Klimawandel (OECC) des Ministeriums für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung (MITECO) ausrichtet.

Das Projekt Guardian wurde unter den 94 eingereichten Praxisbeispielen ausgezeichnet, die von 55 Kommunalverwaltungen vorgeschlagen worden waren. Das zeigt, dass klimafreundliche Maßnahmen in der Kommunalpolitik insgesamt von Tag zu Tag an Bedeutung gewinnen.

Überreicht wurde die Auszeichnung vom Generalsekretär der FEMP, Carlos Daniel Casares, und der Generaldirektorin der OECC, Valvanera Ulargui. Mit diesen Preisen sollen die Anstrengungen und Projekte der Kommunalverwaltungen im Kampf gegen den Klimawandel gewürdigt werden.

Dem Netzwerk gehören mehr als 350 Stadtverwaltungen, Provinzverwaltungen sowie Inselräte (Cabildos und Consejos Insulares) an, die zusammen mehr als 30 Millionen Einwohner vertreten.

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Eine übertragbare Lösung

GUARDIAN zeigt, dass aufbereitetes Wasser den Wald-Siedlungs-Grenzbereich schützen kann. Sprechen Sie uns an, wenn Sie das Konzept in Ihrer Gemeinde umsetzen möchten.