Nachricht · 1. April 2019

Die GUARDIAN-Partner stellen auf der Efiaqua die Fortschritte des Projekts vor

Die GUARDIAN-Partner präsentieren auf der Efiaqua das neue Erscheinungsbild und die Planung für den Einsatz von aufbereitetem Wasser gegen Feuer.

Die Planungsarbeiten für diese Initiative, die die Widerstandsfähigkeit eines Gebiets im Parc Natural del Túria gegen Feuer erhöhen soll, haben bereits begonnen

Das Projekt GUARDIAN ist mit einem Stand auf der Internationalen Messe für effizientes Wassermanagement vertreten, die vom 1. bis 3. Oktober auf dem Messegelände Feria Valencia stattfindet. Heute Vormittag haben die Projektpartner diesen Stand besucht. Die von der Europäischen Union geförderte Initiative wird von der Stadtverwaltung Riba-roja de Túria, der Stadtverwaltung Paterna, Hidraqua, Medi XXI, der Universitat de València, der Universitat Politècnica de València und Cetaqua geleitet. Außerdem wirkt der Parc Natural del Túria (Generalitat Valenciana) an dem Projekt mit.

Bei dem Besuch wurde Bilanz über die Fortschritte gezogen, die in den vergangenen Monaten bei diesem Projekt erzielt wurden. Ziel des Projekts ist es, die Widerstandsfähigkeit des Parc Natural del Túria gegen Brände durch den Einsatz von aufbereitetem Wasser zu verbessern.

Zugleich nutzte man die Gelegenheit, das neue Corporate Design vorzustellen und über den aktuellen Stand der bereits laufenden Planungsarbeiten zu informieren.

Zu den geplanten Maßnahmen gehört die Inbetriebnahme einer Anlage zur weitergehenden Wasseraufbereitung, die neu auftretende Mikroschadstoffe entfernt. So kann dieses aufbereitete Wasser über installierte Wasserwerfer zur Bewässerung und Beregnung bei Brandgefahr oder bei einem ausgebrochenen Brand genutzt werden, ohne dass Trinkwasser verbraucht wird. Darüber hinaus werden das Transport- und Verteilnetz für das aufbereitete Wasser (Speicherbecken, Leitungen, Pumpstationen) gebaut, die klimatischen und agronomischen Bedingungen überwacht, grüne Barrieren angelegt und das geschützte Feuchtgebiet (Stausee La Vallesa) renaturiert. Schließlich werden Forst- und Vegetationspflegearbeiten durchgeführt, feuerresistente Arten eingeführt und die Bevölkerung in Brandvorbeugung und Selbstschutz geschult.

Am Stand gibt es außerdem einen Bereich, in dem die wichtigsten Kennzahlen des Projekts gezeigt werden, etwa die Zahl der Menschen, die mit diesen Maßnahmen geschützt werden sollen, die Kubikmeter aufbereiteten Wassers, die für diese Vorbeugungsarbeiten eingesetzt werden, die ungefähre Zahl der zu installierenden Wasserwerfer und die zu schützende Fläche in Hektar.

Zudem wird am Stand eine Kontextanalyse der Brände präsentiert, von denen Riba-roja und Paterna in den letzten Jahren betroffen waren, und die Bedeutung dieser Arbeiten erläutert, da Brände eine direkte Folge des Klimawandels sind.

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Eine übertragbare Lösung

GUARDIAN zeigt, dass aufbereitetes Wasser den Wald-Siedlungs-Grenzbereich schützen kann. Sprechen Sie uns an, wenn Sie das Konzept in Ihrer Gemeinde umsetzen möchten.